Weihnachtsbäume für Berlin

Datum: 23.11.2011

Absichern vor der LandesvertretungBerlin/Stuttgart –„Alle Jahre wieder“ und immer vor dem ersten Advent findet in der Vertretung des Landes Baden-Württemberg in Berlin die feierliche Übergabe eines Weihnachtsbaumes statt. Traditionell wird der Baum von den Städten und Gemeinden im Lande gespendet. Diesjähriger „Baumpate“ war die Stadt Bad Wildbad. Ebenso traditionell ist, dass THW-Kräfte aus den Ortsverbänden in Baden-Württemberg den jeweiligen Baum sicher an seinen Bestimmungsort transportieren. So erreichte der nunmehr zwölfte Weihnachtsbaum am 20. November seinen Platz vor der Landesvertretung in Berlin. Einen Tag später stellten die ehrenamtlichen THW-Kräfte einen weiteren Baum vor dem Berliner Polizeipräsidium auf.

Gestern erfolgte in der Landesvertretung die Präsentation des illuminierten Weihnachtsbaumes. Mit dabei zahlreiche Gäste aus dem diplomatischen Korps, Kultur, Politik und Wirtschaft. Hausherr Minister Peter Friedrich dankte in seiner Rede, Walter Nock, stellvertretend für das THW in Baden-Württemberg, für den gelungenen Transport und die langjährige professionelle, logistische Unterstützung.

„Ganz besonders danke ich den Frauen und Männern vom Technischen Hilfswerk im Landesverband Baden-Württemberg, die es sich seit Bezug unserer Landesvertretung im Jahre 2000 jedes Jahr Ende November nicht nehmen lassen, den gespendeten Baum von Baden-Württemberg nach Berlin an den Tiergarten zu transportieren. Sie sind am Spätnachmittag des vergangenen Sonntags bereits nach Berlin gekommen und haben den herrlichen Baum vor dem Haus fachgerecht und sicher aufgestellt. Haben Sie herzlichen Dank dafür“, so der Minister.

Für das THW nahmen an der Veranstaltung Präsident Albrecht Broemme, der Landesbeauftragte für Baden-Württemberg Dirk Hubertus Bosse und Walter Nock mit seinem Team teil.

Dass hinter der „Baumaktion“ jede Menge Vorbereitung steckt erfuhren auch die beteiligten Ortsverbände als sie bereits im Mai, vom THW-Landessprecher für Baden-Württemberg Walter Nock, die Anfrage zum Weihnachtsbaumtransport 2011 erhielten.

„Wir benötigen für die Aktion eine Planungssicherheit“, so Walter Nock, Organisator und Projektleiter aller bisherigenAnlieferung des Baumes Transporte, auf die Frage warum so früh mit dem Vorhaben begonnen wurde. „Die Planung beginnt mit dem Zeichnen und Einreichen der Pläne bei der Genehmigungsbehörde (zentrale Verkehrslenkung) in Berlin bereits im Juni. In der Bundeshauptstadt ändern sich fast jede Woche die Verkehrsführungen. In der Tiergartenstraße, in der sich auch die Landesvertretung befindet, sind Radwege entstanden und vor dem Gebäude befinden sich zwei der am stärksten frequentierten Buslinien Berlins. Und dennoch muss die Straße für Schwertransport und Kranfahrzeug teilgesperrt werden. In diesem Jahr kam die Zusage zur Durchführung der Aufbauarbeiten vor der Landesvertretung erst eine Woche vor dem Transport. Ohne die Genehmigung aber sind sowohl die Anfahrt des Schwertransport als auch die Entlade- und Aufbauarbeiten am Sonntagabend nicht möglich“ erläutert der Landessprecher. Brigitte Bader, in der Landesvertretung für Veranstaltungsplanung zuständig, bringt es auf den Punkt. „Wir schätzen die kompetente Unterstützung des THW. Schon wegen der –besonderen Berliner Verhältnisse- ist es für unser Haus sehr von Vorteil, dass auch die verkehrstechnische Abwicklung des Transportes hier in Berlin, in einer Hand liegt. Das erspart uns sehr viel Arbeit.“

„Natürlich sind einige logistische Arbeiten bereits Routine“ ergänzt Einsatzleiter Giuseppe Dezulian vom OV Reutlingen.Einsatzkräfte mit Parlamentarischem Staatssekretär MdB Fuchtel „ Dennoch gibt es wie auch in diesem Jahrs stets neue Herausforderungen an das Transportteam aber auch an die Forstverwaltung. So musste der Baum bereits eine Woche vor dem vereinbarten Termin geschlagen werden. Für die ursprünglich geplante Baumfällaktion waren Minustemperaturen angekündigt. Die Äste hätten beim Verlasten der Tanne auf den Tieflader brechen können. Durch die Terminverschiebung konnten die Experten der Forstverwaltung mit Unterstützung der THW-Kräfte den Baum, mit seinem Durchmesser von acht Metern, auf eine günstige Transportgröße einbinden“, berichtet der Einsatzleiter.

An der Aktion 2011 waren Helferinnen und Helfer aus den THW-Ortsverbänden, Calw, Trossingen, Schopfheim, Reutlingen (Einsatzleitung), Leonberg, Stuttgart, Göppingen und Pforzheim, unterstützt durch die Ortsverbände Berlin Mitte, und Lichtenberg, beteiligt.

Text: Ö-Team Landesverband Baden-Württemberg

Bilder: THW

47 Jahre „Faszination Helfen“ und immer noch aktiv

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Datum: 05.11.2011

Erich Klocker und LB BosseReutlinger THW-Urgestein und Mitbegründer der Arbeitsgemeinschaft Reutlinger Hilfsorganisationen wird mit der höchsten Auszeichnung des Technischen Hilfswerks (THW) geehrt.

Schon mit 25 Jahren wurde der heutige Leiter der Althelfergruppe des Ortsverbands (OV) Reutlingen, Erich Klocker vom Technischen Hilfswerk (THW) begeistert. Durch einen Freund ist er damals zum THW gekommen. Seit März 1964 ist er ehrenamtlicher Helfer und war auf zahlreichen Auslandseinsätzen, wie zum Beispiel 1988 der Erdbebenkatastrophe in Armenien, im Einsatz. Am 05. November wurde er von dem Landesbeauftragten Dirk-Hubertus Bosse für seinen „unschätzbaren Verdienst“ mit der höchsten Auszeichnung des THW, dem Ehrenzeichen in Gold, geehrt. Klocker war von 1998 bis 2004 stellvertretender Ortsbeauftragter im OV Reutlingen und hat wesentlich zur Gründung einer Jugendgruppe beigetragen, auf die er noch heute sehr stolz ist. Er ist aber auch Gründungsmitglied des örtlichen THW-Helfervereins und Mitbegründer der Arbeitsgemeinschaft Reutlinger Hilfsorganisationen.

Heute leitet er die Althelfergruppe im OB Schlipphak, Klocker, LB Bosse, stv. OB Dezulian Ortsverband, steht jederzeit mit seinem Wissen für Rat und Tat bereit und ist damit „aktiver als so manch aktiver Helfer“, so Bosse. Ein großer Dank sei auch Frau Klocker, den THW-Kameraden, der Geschäftsstelle Tübingen sowie Klockers Chef Willi Betz auszusprechen, die ihn immer unterstützt haben und ihm nie im Weg standen, wie der sichtlich gerührte 72-jährige Klocker in seiner Abschlussrede erklärte. Auch der anwesende Bundestagsabgeordnete Pascal Kober, der Kreisbrandmeister des Landkreises Reutlingen Wolfram Auch, der Stadtbranddirektor der Stadt Reutlingen Harald Herrmann und Dr. Andreas Baumann von der THW-Landesvereinigung ließen es sich nicht nehmen, dem außergewöhnlich engagierten Ex-Helfer persönlich zu gratulieren.

Oliver Widmann, Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit

Bericht des GEA

Bericht der Reutlinger Nachrichten

12. Reutlinger Sicherheitstag

Datum: 16.10.2011

 GKW 1 im QualmIm Rahmen des verkaufsoffenen Sonntags fand am 16.10. nun bereits zum 12. Mal der Reutlinger Sicherheitstag statt. Ab 13 Uhr präsentierten sich in der gesamten Reutlinger Innenstadt die verschiedenen Hilfsorganisationen wie Feuerwehr, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter Unfallhilfe, DLRG und THW und informierten die Bürger über ihre Ausstattung und Einsatzmöglichkeiten. Auf der Aktionsfläche auf dem Marktplatz demonstrierten die einzelnen Organisationen abwechselnd oder gemeinsam ihr Können in Form kleiner Einsatzübungen.

Der THW Ortsverband Reutlingen präsentierte sich gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr am Albtorplatz mit dem GKW I sowie einem großen Infostand mit Mal- und Bastelecke für die Kleinen, verschiedenen Infotafeln über die Ausstattung und Tätigkeiten des Ortsverbandes sowie ein Video-Pavillion, in dem mehrere THW-Infofilme vorgeführt wurden. Zusätzlich zur statischen Präsentation demonstrierte das THW in zwei Vorführungen auf dem Marktplatz sein Können.

Das erste Szenario stellte den Trümmerkegel eines eingestürzten Hochregalllagers dar, unter dem ein Arbeiter verschüttet wurde. Gemeinsam mit der Rettungshundestaffel des DRK wurde der Trümmerkegel erkundet und mit zwei Hunden nach der Person abgesucht, welche schließlich auch geortet wurde. Anschließend übernahm die Besatzung des GKW I die Lage, um zu dem Verschütteten vorzudringen. Hierfür war das Beiseiteräumen kleinerer Trümmerteile von Hand sowie das Zerteilen größerer Elemente mit der Kettensäge notwendig. Nach dem das Opfer freigelegt wurde, kümmerten sich die Helfer um die Erstversorgung. Zusammen mit den Kameraden der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) wurde die Person geborgen und mittels Schaufeltrage auf eine Vakuummatratze gebettet und aus der Schadensstelle abtransportiert. In einer zweiten Übung demonstrierten die Jugendgruppen von THW, Feuerwehr, JUH und DRK gemeinsam die Rettung einer unter einem verunfallten und brennenden PKW eingeklemmten Person. Die Kameraden der Jugendfeuerwehr übernahmen die Brandbekämpfung, parallel dazu bereiteten die Junghelfer des THW die pneumatischen Hebekissen vor, um das Fahrzeug anzuheben und das Unfallopfer befreien zu können. Die Versorgung und den Abtransport übernahmen dann mehrere Mitglieder des Jugend-Rot-Kreuzes und der Johanniter-Jugend.Die Jugend - Hand in Hand

Hauptzweck dieser Vorführungen war vorallem, den Bürgern die hervorragende Zusammenarbeit der einzelnen Reutlinger Hilfsorganisationen sowohl im Ausbildungsbetrieb als auch im Einsatz zu demonstrieren - sowohl bei den „Großen“ aktiven, als auch beim Nachwuchs in den Jugendgruppen. Alles in Allem war es ein gelungener Tag mit tollem Wetter, vielen interessierten Besuchern und einem spannenden und abwechslungsreichen Programm.

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Übungswochenende im Ortsverband!

Datum: 22.-23.07.2011

Vorbereitung ASHFehlende Herausforderungen? Nicht im THW! Von Freitag Nachmittag bis Samstag Mittag fand auf dem Unterkunftsgelände und dem Übungsgelände Sondelfingen ein Biwak unter Einsatzbedingungen statt, mit dem Ziel die Strukturen und Abläufe im Ortsvervand bei einem größeren Einsatz qualitativ zu üben und zu festigen sowie Intensivausbildungen durchzuführen.

Als besondere Herausforderung wurde nichts im Vorfeld, sondern alles ad-hoc nach Dienstbeginn organisiert. Während der Leitungs- und Koordinierungsstab (LuK) in der Einsatzzentrale die Übersicht behalten musste, hatte die Fachgruppe Logistik ab ca. 18:00 Schlaf- und Verpflegungsmöglichkeiten zu erkunden und betriebsbereit zu machen, Feldbetten zu besorgen sowie ein großzügiges Abendessen sowie Frühstück für den nächsten Morgen zu planen, die nötigen Einkäufe zu tätigen und dann natürlich auch servierfertig zu machen. Währendessen hatte der Technische Zug die Aufgabe Holzmaterial vorzubereiten, um ein vier Meter hohes und drei Meter breites ASH1)-Modul zu konstruieren und zu bauen, um ein Mauerwerk oder eine Gebäudeaußenwand gegen Einsturz zu sichern. Hierfür musste geplant, gemessen, gerechnet und anschließend das Material auf das Übungsgelände in Sondelfingen gebracht werden, wo die Elemente vorbereitet und zusammengesetzt werden sollten. Das hieß Messen, Sägen, Bohren, Schleifen und Schleppen, teilweise bei starkem Regen.

Gegen 23:30 gab es dann im Ortsverband Abendessen: Innerhalb von vier Stunden hatte der Verpflegungstrupp der Logistik ein umwerfendes BBQ-Buffet gezaubert mit verschiedenen Sorten gegrilltem Fleisch und Käse, frischen selbstgemachten Salaten und einigen leckeren, ebenfalls selbstgemachten Dips und diversen Beilagen wie frischen Praprika und ähnlichem. Besser hätte man es in einem Luxusrestaurant kaum bekommen: frisch, abwechslungsreich, lecker - ein kulinarischer Höhepunkt feinster Art!

Nach einem gemütlichen Essen gings gegen 1:30 in die Feldbetten, welche in der Fahrzeughalle untergebracht waren.Personenrettung Allerdings gab es kein Ausschlafen - die Nacht nahm für die Bergungsgruppen um 7:00 ein jähes Ende: Einsatz - vermisste Person, vermutlich verschüttet! Bereits nach wenigen Minuten wurde der GKW I besetzt und dass vermutete Zielgebiet angefahren und erkundet. Unter zwei jeweils rund 1,5 t schweren Betonelementen wurde eine eingeklemmte Person (Puppe) entdeckt. Zur Rettung musste erst das eine Element, anschließend das andere angehoben und gesichert werden, um das Opfer herausziehend zu können - das alles unter extrem beengten Bedingungen - was nach Rekordzeit dann auch erfolgreich gelang! Nach dem anschließenden Frühstück ging es für die Logistik an den Rückbau und für die Bergungsgruppen wieder auf as Übungsgelände um das ASH-Modul fertigzustellen. Gegen 13 Uhr am Samstag war das Biwak beendet, und man war sich über eine gelungene, erfolg- und lehrreiche Veranstaltung einig!

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Unwetter im Stadtgebiet Reutlingen

Datum: 07.07.2011

Keine eigenen BilderAm Donnerstag, den 07.07.2011, erreichte das vom Deutschen Wetter Dienst (DWD) erwartete Unwetter mit Starkregen und Sturmböen gegen 17:45 Uhr Reutlingen.
Dies hatte zur Folge, dass bei der integrierten Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst mehre Notrufe über vollgelaufene Keller, umgestürzte Bäume und überflutete Straßen im Stadtgebiet und in den Stadtbezirken eingingen.
Gegen 17:50 Uhr wurde der THW Fachberater von der Leitstelle alarmiert. Dieser veranlasste um 18:00 Uhr Vollalarm für das THW Reutlingen und es galt eine Bereitschaft sowie die THW Einsatzzentrale zu besetzen.
Um 18:15 Uhr wurde die THW Einsatzzentrale besetzt und schon gegen 18:30 Uhr konnte der GKW I einsatzbereit gemeldet werden. Kurz danach kam auch schon der erste Einsatz für den GKW I mit Zuladung eines Naßsaugers: „Wasser im Gebäude“ in einem Altenheim. Da zu diesem Zeitpunkt noch nicht absehbar war, wie sich das Einsatzaufkommen entwickelt, wurde vorsorglich auch der MTW des Zugtrupp mit einem Naßsaugers und mit 2 Mann Besatzung bereitgehalten. Insgsamt waren laut Feuerwehr ca. 38 Einsatzstellen abzuarbeiten, wovon drei Einsatzstellen durch die Besatzung des GKW I des Technisches Zuges übernommen wurden. Gegen 21:30 Uhr wurde von der Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst Einsatzende gemeldet.

Das THW Reutlingen war mit dem PKW OV, dem GKW I, einem Fachberater und insgesamt 17 Einsatzkräften im Einsatz, bzw. in Bereitschaft.

(Text: Christian Roth)

Bericht des GEA

Bericht der Südwest Presse

Bericht der Feuerwehr Reutlingen

Stallwächterparty 2011

Datum: 01.-10.07.2011

Auch dieses Jahr war das THW aus dem Landesverband Baden-Württemberg bei der traditionellen Stallwächterparty in der Vertretung des Landes Baden-Württemberg beim Bund in Berlin wieder mit von der Partie. Beteiligt waren die Ortsverbände Reutlingen, Hechingen und Kirchheim/Teck. Wie immer wurde die Landesvertretung technisch und logistisch bei den Vorbereitungen des Events unterstützt und als Dank und Lohn wurde am Donnerstagabend natürlich kräftig mitgefeiert.

Einen vollständigen Bericht zu der Veranstaltung finden Sie auf der Seite des THW-Landesverbandes.

Bericht des Staatsministeriums

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willkommen.txt · Zuletzt geändert: 26.07.2011 12:09 von smueller